reeds in motion | Musiker|innen
393
page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,page,page-id-393,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.8.1, vertical_menu_transparency vertical_menu_transparency_on,popup-menu-fade,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1.1,vc_responsive

Catarina Castro
Oboe

Catarina Castro wurde 1990 in Portugal geboren. Zurzeit ist sie Lehrerin für Oboe an der Musikgesellschaft Niederhasli und kooperiert mit verschiedenen Orchestern in der Schweiz, wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Neuen Orchester Basel und dem Neuen Zürcher Orchester.
2014 absolvierte sie ein Praktikum im Sinfonieorchester Biel-Solothurn und für die Saison 2015/16 war sie Solo-Oboistin im Orquestra Sinfónica Portuguesa, in dem sie nun regelmässig als Zuzügerin spielt. Des weiteren spielte sie im Orquestra Metropolitana de Lisboa, im Orquestra Sinfónica do Porto – Casa da Música, im Orchester des Opernhauses Zürich, im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester und im Orquestra XXI.
Sie begann ihre musikalische Ausbildung in Portugal, am Conservatório de Música Calouste Gulbenkian in der Klasse von Professor José Fernando Silva. Ihr Diplom erwarb sie 2011 an der Academia Nacional Superior de Orquestra in der Klasse von Professorin Sally Dean und Professor Pedro Ribeiro. Anschliessend wurde sie in die Klasse von Simon Fuchs, Martin Frutiger (Englischhorn) und Kaspar Zimmermann an der Zürcher Hochschule der Künste aufgenommen, wo sie 2014 ihren ersten Master in der Fach-richtung Orchester mit Auszeichnung und 2016 ihren zweiten Master mit Fachrichtung Pädagogik abschloss.
Während dem Studium war sie Stipendiatin verschiedener Schweizer Institutionen wie der Stiftung Elsy Meyer, der Bruno Schuler-Stiftung, dem Freundeskreis Musik der Zürcher Hochschule der Künste und der Marguerite Meister Stiftung.

Rahel Kohler
Saxophon

Rahel Kohler interessiert sich für die «verschiedenen Sprachen» des Saxophons, also die Vielseitigkeit der klanglichen, technischen und stilistischen Möglichkeiten, die das Instrument bietet und sie als Musikerin immer wieder aufs Neue beeindrucken und herausfordern. Demnach beschäftigt sie sich eingehend mit der ganzen Bandbreite der Saxophon-Literatur. Von Transkriptionen aus dem Barock über die Anfänge des Original-Repertoires bis hin zu Neuer und Neuster Musik. Mit ihrem grossen Können und der sprudelnden Spielfreude ist es ihr ein grosses Anliegen, ihr geliebtes Instrument immer wieder in den Fokus des aktuellen, klassischen Musiklebens zu rücken.

Rahel widmet sich leidenschaftlich kammermusikalischen Tätigkeiten und ist in verschiedene Projekte involviert, so zum Beispiel als Mitglied im Duo Sonos, im Quintett reeds in motion und im Ensemble Polygon. Sie war an verschiedenen Festivals engagiert, unter anderem am Lucerne Festival, Lavaux Classique, Klangbasel und am Musikfestival Bern.

Daneben tritt sie regelmässig mit Orchestern und Ensembles auf, so war sie unter anderem zu Gast beim Berner Symphonieorchester, der Basel Sinfonietta und dem Ensemble Ö! Als Solistin trat sie mit dem Festivalorchester Arosa und dem aulos Blasorchester auf. Sie arbeitete mit namhaften Dirigenten, wie Matthias Pintscher, Heinz Holliger und Mario Venzago. Ihre Konzerttätigkeit führte sie bereits ins KKL Luzern, in die Kölner Philharmonie und in die Elbphilharmonie Hamburg.

Rahel ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe – unter anderem vom 1. Preis des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs, vom 1. Preis des Concours international de musique et d’art dramatique in Paris – und Stipendiatin der LYRA Stiftung, der Fritz-Gerber-Stiftung und der Stiftung Nicati-de Luze. 2017 gewann sie den Fritz Gerber Award und war Mitglied des Orchesters der Lucerne Festival Academy.

Ihre Studien absolvierte Rahel an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Christian Roellinger (Master of Arts in Music Pedagogy mit Auszeichnung) und an der Musik-Akademie Basel in der Klasse von Marcus Weiss (Master of Arts in Music Performance mit Auszeichnung). Ergänzend erhielt sie immer wieder Impulse in Form von Meisterkursen und Workshops: von Arno Bornkamp, Lars Mlekusch, Christian Wirth, Willem van Merwijk, Rodrigo Vila, Marie-Bernadette Charrier, Sascha Armbruster, Serge Bertocchi, Maja Barroso Lisac und Domenic Landolf.

Lionel Andrey
Klarinette

Lionel Andrey ist ein gefragter Klarinettist, vorallem auf dem Gebiet der Kammermusik. Er tritt regelmässig an verschiedenen Festivals und in Konzertreihen auf, unter anderem am Festival Cully Classique, am Davos Festival, an der Schubertiade d’Espace 2, dem Swiss Chamber Music Festival Adelboden, dem Festival Engadina Classica, dem Festival Label Suisse, der Crusell Week in Uusikaupunki (Finnland) und dem Hassfest in Yerevan (Armenien). Seine Konzerte werden regelmässig vom Radio aufgezeichnet und er brachte verschiedene Werke zur Uraufführung, so «Assonance 1b» von Michael Jarrell am Festival Cully Classique und «Tempest in a Teapot», komponiert vom berühmten Klarinettisten Charles Neidich.
Mit seinem Trio Eclipse ist er Preisträger verschiedener Wettbewerbe. So reüssiete er zum Beispiel 2017 in Japan an der prestigeträchtigen Osaka Chamber Music Competition. Im 2014 war er Preisträger der Friedl Wald Stiftung, 2015 und 2016 gewann er ein Stipendium des Migros Kulturprozentes.
Lionel spielt mit zahlreichen renommierten Orchestern wie dem Orchestre de chambre de Lausanne, dem Musikkollegium Winterthur, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, der Tapiola Sinfonietta, dem Sinfonieorchester Basel und dem Gstaad Festival Orchestra. Er konzertierte bereits unter der Leitung von Neeme Järvi, Susanna Mälkki, Joshua Weilerstein, Douglas Boyd und Mario Venzago.
Lionel ist 1990 in Lausanne geboren und begann an der Ecole de Musique de Pully bei Yvan Tschopp mit Klarinetten-Unterricht. Seine Studien absolviert er an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Fabio di Càsola, an der Sibelius Akademie in Helsinki bei Harri Mäki und schliesslich an der Musikakademie Basel in der Klasse von François Benda. Er ist Co-Organisator des Festivals Week-End Musical de Pully, das jedes Jahr im April stattfindet.


www.lionelandrey.ch

Filipa Nunes
Bassklarinette

Filipa ist Solo-Bassklarinettistin am Zürcher Opernhaus und unterrichtet Bassklarinette am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano.
Sie begann ihre Klarinettenausbildung im Alter von 11 Jahren. 2002 wurde sie am Konservatorium Escola das Artes (Madeira, Portugal) aufgenommen, wo sie ihre Studien mit Auszeichnung abschloss. Im gleichen Jahr bewarb sie sich erfolgreich an der Nationalen Orchester Akademie Lissabon, wo sie bei Etiènne Lamaison und Nuno Silva studierte.
2006 gewann sie die Praktikantenstelle im Metropolitan Orchester Lissabon und 2007 die Stelle als 2. Klarinettistin im Portugiesischen Kammerorchester Lissabon. In beiden Orchestern war sie bis 2010 Mitglied. Seither hat sie mit vielen weiteren Orchestern gearbeitet, so zum Beispiel mit dem Orchestra of Europe, dem Opernhaus Zürich, dem Basler Sinfonieorchester, dem Orchestre Symphonique du Jura, dem Orchestre Symphonique de Mulhouse, dem Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Basel Sinfonietta, dem Orchester der Animato Stiftung Zürich, dem Orchestre Le Buisson Prosperant, der Internationalen Ensemble Modern Akademie, dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester, der Bayerischen Philharmonie, der Jungen Münchner Philharmonie und dem Neuen Orchester Basel.
Ab 2010 studierte sie an der Musikakademie Basel bei François Benda und schloss den Master of Arts in Music Performance mit Auszeichnung ab. Sie wurde bei diversen Wettbewerben ausgezeichnet. Hervorzuheben sind unter anderem das Stipendium der DOMS Stiftung 2013, der Kulturpreis der Insel Madeira 2013, das Stipendium der Kiefer Hablizel Stiftung 2012, der Spezialpreis an der ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition 2012, das Stipendium der Stadt Basel 2011, der dritte Preis der Marco Fiorindo International Competition 2012, der dritte Preis der José Augusto Alegria International Competition 2007, der Grand Prix und der erste Preis der Art and Education in the 21st Century International Competition 2007.
Ab 2010 entwickelte sich Filipas grosse Leidenschaft für den Tango und 2012 spielte sie eine Tango-CD mit dem Orchestre Symphonique du Jura ein. Seitdem spielt sie regelmässig Tango-Projekte in der ganzen Schweiz.
Sie ist auf der ständigen Suche nach neuen Erkenntnissen auf allen Gebieten. So gewann sie einen nationalen Literaturpreis, hat Gesangsunterricht am Nationalen Konservatorium von Lissabon besucht und war Mitglied in verschiedenen Amateur-Theatergruppen.


www.filipanunes.com

Miguel Ángel Pérez Domingo
Fagott

Miguel Ángel wurde in Valencia (Spanien) geboren. Nach dem Bachelor-Studium am Conservatorio Superior de Música de Aragón bei Juan Sapiña zog er in die Schweiz und studierte an der Musikakademie Basel in der Klasse von Professor Sergio Azzolini. Er absolvierte den Master of Arts in Music Performance sowie den Master of Arts in Specialised Music Performance (Zeitgenössische Musik). Daneben hat er bei Gustavo Nuñez, Higinio Arrué, Guillermo Salcedo, Salva Sanchis, Daniele Galaverna und Pascal Gallois Meisterkurse besucht.
Miguel Ángel ist seit September 2013 Solo-Fagottist im Neuen Orchester Basel und arbeitet regelmässig mit dem Orquesta de Valencia, der Basel Sinfonietta, dem Zürcher Kammerorchester und dem Collegium Novum Zürich und war daneben in zahlreichen Orchestern, wie dem Orquesta de Cadaqués, dem Orquestra de la Comunitat Valenciana, dem Orquesta y Coro de Radio Televisión Española, dem Orquesta Filarmónica de Málaga, dem Jove Orquestra de Castelló, dem Master Symphony Orchestra Valencia und dem Orchester der Lucerne Festival Academy tätig. Er besuchte Kurse der Peter Eötvös-Stiftung, des Ensemble Diagonal und der ManiFeste-Akademie 2014 und hat mit Dirigenten wie Juanjo Mena, Peter Eötvös, Pierre Boulez, Sir Simon Rattle, Arturo Tamayo, Zubin Mehta, Pablo Heras-Casado, Jonathan Nott, Jesús López Cobos, Heinz Holliger und Sir Neville Marriner musiziert.
Miguel Ángel war Preisträger der ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition (2014), der Stiftung Nicati-de-Luze (2015) und des Fritz-Gerber-Awards des Lucerne Festival (2016).